Systemisch


Der Grundansatz systemischen Denkens an sich ist einfach. Er besteht darin, dass die Wirkung zweier Systemelemente miteinander immer Rückkopplungen schafft.

Wenn z.B. Person X auf Person Y und Person Y auf Person Z wirkt, dann hat das oft auch wieder Auswirkungen auf Person X. In Folge hat das, was immer geschieht, auch immer einen Ursprung in uns selbst im Sinne des „eigenen Anteils“.

Diese Art zu denken eröffnet ungeahnte Handlungsräume und hilft dabei, das Heft des Handelns noch bewusster in die Hand zu nehmen.


Es ist eine nützliche Eigenschaft von sozialen oder lebenden Systemen, dass sie aus sich selbst heraus neue Strukturen entwickeln, sich verändern und wieder stabilisieren können.

Der systemische Begleiter unterstützt diesen „Selbstentwicklungsprozess“ und die Selbststeuerungsmöglichkeiten. Er ist Experte für das Ingangsetzen hilfreicher Prozesse und wirkt durch seine aktive Kommunikation.

Probleme können sich in einem neuen Kontext relativieren oder auflösen. Was bisher eine „Schwäche“ war, kann in einer anderen Umgebung zur „Stärke“ werden.


Grafiken: twinlili…pixelio.de

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